Archiv für November 2008
Im Hintergrund werkelt auch dort nun Wordpress, welches ich mit einigen Hacks und Plugins als CMS missbrauchte, was auch für die dortigen Ansprüche sehr gut funktioniert. In diesem Sinne, “Auf, Ihr Helden!“ Ich war jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr in Straßburg, aber man sollte viel öfter dahin fahren – lohnt sich. Und das nächste mal stehe ich auch früher auf oder nehme ein Stativ mit Man ist als KSC-Fan ja einiges gewöhnt, aber das gestern war dann doch (fast) zuviel. Nach einer [sic!] Minute stand’s schon 0:1 und nach 25min führten die Pillendreher schon 0:3. Bis dahin war der KSC praktisch nicht vorhanden und die ersten Ratten Kunden verließen das sinkende Schiff Stadion. Was dann folgte läßt sich auch mit sensationell nur bedingt umschreiben. Plötzlich zeigten unsere Jungs eine Moral, die in den letzten Spielen schmerzlich vermisst wurde. Es wurde gekämpft und gebissen wie ich es schon lange nicht mehr sah und zum Schluss stand es hochverdient 3:3, wobei sogar ein Sieg zum greifen nah war. Auf den Tribünen war der Teufel los und meine Stimme braucht bestimmt noch ein bis zwei Tage um wieder zu alter Form zurück zu kehren – scheiße, so heißer war ich schon lange nicht mehr
Nun stehen mir die Pälzer nicht wirklich nahe und doch könnte ich kotzen, wenn wieder ein Stück Tradition und ein großer Name dem Kommerz geopfert werden. Sollte es wirklich soweit kommen, wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen den Abstieg in die Regionalliga mitsamt ihrer $Kommerztempel-Arena. “Ein Quantum Trost” ist’s für mich, dass ich heute Abend wenigstens Champions League schauen kann, während Frau K. eine :x Freikarte für die Vorpremiere des neuen Bonds hat. Wagte man es frühertm die politischen Zustände in der BRD zu kritisieren, bekam man von den Altvorderen reflexartig ein »dann geh’ doch rüber!« zugebellt. Betrachtet man heut zu Tage kritisch das Model Hopp in Hoff€nh€im und äußert sich entsprechend dazu, packt der jeweilige Gegenüber garantiert die Neidkeule aus und unterstellt dem Kritisierenden schlicht und einfach neidisch zu sein. Mir scheint, die Neidkeule ist das Sprühpflaster des 21. Jhd. |

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