Geschrieben von Stefko in Kino und TV
Natürlich mußte ich gleich gestern ins Kino rennen und mir “Deutschland ein Sommermärchen” ansehen. Es ist ja im Vorfeld so viel Bahuh gemacht worden wie selten um einen Film – und ganz bestimmt nicht um einen deutschen. Die Karten hatte ich schon rechtzeitig erstanden und so war ich doch sehr gespannt, was mich da erwartet. Also das DFB-Leibchen (Nr. 4, Kohler
übergeworfen und ab in die Schauburg. Dort sah es aus wie im Stadion oder auf ‘ner Fan-Meile, viele Trikots und Fan-Shirts, Fahnen, angemalte Gesichter und der ganze Kram, außerdem gab’s zu der Eintrittskarte noch’n Bier – sehr fein
Ok, der Film fängt an… und erst mal Totenstille. Dortmund, 4. Juli, 23:50h, Kabine der deutschen Elf, niedergeschlagene Gesichter, Tränen und ich habe ‘n gottverdammt fetten Kloß im Hals. Wo sind die Taschentücher?. Aus der Südkurve hinteren Reihe des Kinos schreit einer “Scheiß Italiener”. Gelächter. Die Taschentücher können in der Tasche bleiben.
Schnitt, acht Wochen zurück, Regeneration-Trainingslager auf Sardinien. Ab nun erzählt der Film chronologisch die Ereignisse und liefert wirklich tolle Einblicke. Erstaunlich private Bilder des Lebens der Mannschaft während der Vorbereitung und des Turniers. Diese werden immer wieder unterbrochen durch kurze Interviews der Spieler (man könnte den Eindruck bekommen, die Jungs lagen die ganze Zeit im Bett
und der Betreuer. Dann wieder abwechselnd Aufnahmen von Trainingseinheiten, Entspannung im Hotel oder Ansprachen von Klinsmann vor/während den Spielen in der Kabine (und alleine diese sind schon sehens- bzw. hörenswert
Und was natürlich nicht fehlen darf, kurze Sequenzen der deutschen Spiele, im besonderen der Tore – grrrrrrrrrrrrrr, Gänsehaut-Alarm
Lange Rede kurzer Sinn, der Film macht einfach wahnsinnig Spaß und läßt diese grandiosen vier Wochen nochmals aufleben (ok, 5€ ins Phrasenschwein) aber so ging es mir zumindest und ich denke auch den meisten Anderen im Kino. Es kommen wieder extrem viele Erinnerungen an einen tollen Sommer und ein geiles Fest zurück. Das Beste (für mich) war natürlich, daß meine schönste Erinnerung an diesen Sommer direkt neben mir saß
Ich kann wirklich nur jedem raten sich den Film im Kino anzuschauen – es lohnt sich.
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Geschrieben von Stefko in Kino und TV
Ich freue mich ja schon tierisch auf die Doku von Sönke Wortmann und habe mir natürlich schon längst Karten für die Premiere am 4.10. besorgt. Hier schon mal der Trailer.
Taschentücher nicht vergesen
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Geschrieben von Stefko in Kino und TV
Und erzähle mir keiner, diese Programmzusammenstellung sei reiner Zufall. Da hatte doch einer seine Finger im Spiel
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Geschrieben von Stefko in Kino und TV
Juhu, vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich es schon einmal davon. Damals war es noch ein Grücht, aber nun ist es wohl amtlich – Keith Richards wird in der Fortsetzung von “Fluch der Karibik” mit Johnny Depp vor der Kamera stehen.
Co-Star Bill Nighy erklärte: “Ich kann bestätigen, dass Keith Richards in ‘Pirates Of The Caribbean’ 2 oder 3 mitwirken wird.“.
Als Rolle kommt eigentlich nur die als Vater von Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) in Frage. Depp erklärte schon nach dem ersten Teil, daß er seine Rolle stark an Richards angelehnt habe.
Das gibt ein Spaß

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Geschrieben von Stefko in Kino und TV
Jessas ARD, wer kam eigentlich auf die Idee Tobias “Kommissar Rex” Moretti als Adolf zu verkleiden? Er mag ja Erfahrung mit Schäferhunden haben, aber das kann doch wohl nicht Qualifikation genug sein, oder?
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Geschrieben von Stefko in Kino und TV
Ihm stand stets der Sinn nach Großem. Der Schöpfer von Softcore-Filmen wie “Die Satansweiber von Tittfield” und “Im tiefen Tal der Superhexen” hat einmal selbst bekannt: “Wenn ich mich nicht so sehr für Busen interessiert hätte, hätte aus mir vielleicht ein großer Filmemacher werden können.” Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der Filmregisseur und Produzent Russ Meyer bereits am Samstag 82-jährig an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben.
Meyers berühmteste Filme wie “Mudhoney”, “Motorpsycho”, “Faster, Pussycat! Kill! Kill!” (alle 1965) und natürlich die “Vixen”-Reihe (u.a. “Vixen!” (1968), “Megavixens” (1970)), galten in den sechziger Jahren als pornografisch. Erst heute werden sie als Filmkunst und wichtiger Teil der Kinogeschichte entsprechend gewürdigt. Höhepunkt der Anerkennung unter Cineasten war 1983 die Retrospektive von Meyer-Produktionen im Heiligen Gral der Leinwandkultur, der Pariser Cinémathèque.
Seine filmischen Vorlagen hatten auch diverse Rockgruppen – Mudhoney, Vixen und Faster Pussycat – bei der Namensgebung aufgegriffen. Meyers Verdienste um die Oberweite werden unvergesslich bleiben.
[mehr bei SpOn, Die Süddeutsche und Rolling Stone]
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Geschrieben von Stefko in Kino und TV
In Dirk Behlaus Blog habe ich diesen absolut genialen Brickfilm (16 MB, QT) gefunden – WOW, ist das geil gemacht.
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Geschrieben von Stefko in Kino und TV
Ich fordere die Höchststrafe!!!
Wofür?
Dafür…
Wo ist der nächste Gurkenlaster? Aber diesmal die Gläser bitte mit Ammoniumnitrat und Diesel füllen…
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Geschrieben von Stefko in Kino und TV
Für die Fortsetzung zu “Fluch der Karibik” wünscht sich der Hollywoodstar Johnny Depp eine Rolle für “Rolling Stone” Keith Richards. Das berichtete der Onlinedienst imdb.com. Dass er für seine Darstellung des Captain Jack Sparrow so viel Lob erhalten habe, sei Depp schon fast peinlich. Schließlich habe er die Rolle stark an den Charakter Richards angelegt. Deshalb wolle er den Altrocker nun auf diese Art ehren. Und Keith Richards in der Rolle von Captain Sparrows Vater sei nur folgerichtig. [Quelle: Cinema News]
Jooh, eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht zu leugnen und es wäre bestimmt großartig die Beiden gemeinsam über die Leinwand stolpern zu sehen
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Geschrieben von Stefko in Kino und TV
Heidenei, sie kocht mal wieder, die Volksseele. 14 Tote (in Worten vierzehn) in einem Tatort und das Dummvolk dreht mal wieder hohl – allen voran natürlich das Zentralorgan der organisierten Verblödung, die Bildzeitung. Dicht gefolgt von einer Figur, die durchaus in der gleichen Liga kickt – Peter Gauweiler. Da ist die Rede von “Skandal”, “einem schleichenden Prozess der zunehmenden Gewaltdarstellung” blafassel, blafassel … es werden “Experten” wie Horst “Derrick” Tappert oder Jan Josef Liefers zitiert…
So eine Diskussion hätte ich heute wirklich nicht mehr für möglich gehalten, aber sie offenbart einmal mehr die hier vorherrschende Doppelmoral. In jedem durchschnittlichen Ami-Actionstreifen springen wahrscheinlich fünf mal soviele über die Klinge, aber solange das alles eben mit der entsprechenden Portion Action verpackt ist – soviel, daß auch der dümmste Couchpotatoe durchschaut, daß es sich hierbei um einen Film handelt, ist die Fernsehwelt in Ordnung. Aber in einer gut teutschen Institution wie dem Tatort, gehört sich sowas einfach nicht, Pfui. Und wenn der dann auch noch mit Themen wie Kindesmissbrauch und Satanismus daher kommt, dann ist gleich wieder die Rede vom “guten Geschmack”.
Ich habe den Bremer Tatort “Abschaum” gestern gesehen und fand ihn (ohne der große Tatort-Experte zu sein) spannend und packend. Es war harter Stoff, keine Frage. Das lag aber nicht an den zehn Satanisten, die in den letzten fünf Minuten zu ihrem Meister geschickt wurden, sondern an der Gesamtthematik – Missbrauch, Satanismus, wütender Mob gegenüber Behinderten-Wohneinrichtung… Hier wurde gewagt ein heißes Eisen anzupacken und allein deswegen hat es dieser Tatort nicht verdient von sogennaten Zensoren Medienwächtern auf eine einzige Zahl reduziert zu werden.
Ganz abgesehen davon, daß der Fernsehfilm beim Publikum zwar auf gemischte, aber wohl zum großen Teil positive Resonanz stieß.
Vielleicht ist das Fernsehvolk doch nicht so doof, wie manche es gerne hätten…
[mehr: Spiegel Online]
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