Und man muss es ihm lassen, er hat erfolgreich den FC Bayern umgekrempelt, wenn auch nicht ganz so, wie die Bayern Fans Kunden sich das vorgestellt haben. Trotzdem behauptet Klinsi heute trotzig: „Am Ende wird es wieder Jubel geben“
Klar, in dieser Saison wird ja auch wieder eine Relegation gespielt
Ich bin mal gespannt, wie lange Wurst-Uli und Rummelfliege sich das Drama noch anschauen. Aber nächsten 11 Tage sollten sie Bretzel-Bäcker schon noch wurschteln lassen. Schließlich erwarten wir dann unseren direkten Tabellen-Nachbarn hier im Wildpark.
Wobei diese Bezeichnung in gewissem Maße ungerecht ist – schließlich hat der KSC ein Spiel weniger
Durch einen Eintrag im powerbook blog fiel mir eben wieder ein dummer Witz ein, den ich hier schon längst machen wollte. “Michaela Schaffrath aka Gina Wild von hinten!”
Meistens zumindest
Ab der kommenden Spielzeit möchte der KSC täglich 20-25 Kinder im Wildpark verpflegen. Das ganze Projekt steht unter dem Namen “KSC tut GUT“. Als Auftakt fand gestern ein Benefizkick zwischen den Mannschaften “KSC aktuell” und dem Team “SportStars” statt. Für die Sportstars traten u.a. Gunther ‘Magic’ Metz, Sergej Kirijakow, Thomas Kies, Marco Engelhardt, Ove Flindt, Sven Hannawald und Mehmet Scholl (yeahhhh) an.
Den Mehmet konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so betteten gestern gegen 18h Frau K. und Herr Stefko ihre wohlgeformtern Ärsche auf den Sitzschalen der Haupttribüne (Premiere!!! und wer jetzt Sitzplatzschweine ruft fliegt raus!!!
War ganz unterhaltsam, klar ein absoluter Operetten-Kick, aber es gab Feuerwurst (Frau K.) und lecker Rothaus-Bierchen (Herr S.) und so vergingen die 90min doch sehr vergnüglich. (Habe ich eigentlich schon den Mehmet erwähnt??? Immer noch eine Freude dem zu zusehen)
Und außerdem war es ja für einen guten Zweck und ein tolles Projekt.
Den Foto hatte ich auch dabei und den bunten Sack Bilderchen gibbet hier. Den Rest des Eintrages lesen »
In der Karlsruher Wochezeitung “Der Kurier” erschien heute folgender Sportkommentar, den ich nun einfach mal hier rein haue, nur um in bei Gelegenheit zur Hand zu haben.
Kinderstube
Sehr geehrter Herr Veh,
ich weiß, dass Sie ein viel beschäftigter Meistertrainer sind, bitte Sie aber dennoch, mir vielleicht auf eine Frage zu antworten, die mich seit dem vergangenen Wochenende umtreibt. Wie Sie ja selbst erlebt haben, hat Ihr Spieler Mario Gomez nach Ende der Begegnung zwischen dem VfB Stuttgart und dem KSC seinen samstäglichen Gegenspieler Maik Franz als ?Arschloch und unfairen Sportsmann” bezeichnet. Dieser antwortete sehr zurückhaltend, dass Herr Gomez sicher ein sehr guter Spieler sei, aber in anderen Bereichen vielleicht noch etwas zulernen müsse. So habe ich das eigentlich auch gesehen und wurde nun von Ihnen, aber auch von Ihrer Vereinsführung eines Besseren belehrt. Sanktionieren werde man dies auf keinen Fall, ließ Ihr Sportdirektor verlauten und zeigte ebenso wie Sie Verständnis für Herrn Gomez. Dass der DFB dies ganz anders sieht und Herrn Gomez mit einer Geldstrafe von 8 000 Euro belegt hat, wird vermutlich auch nicht Ihr Einverständnis finden, aber der VfB Stuttgart kann diese Strafe ja für seinen Spieler sicher übernehmen. Aber das geht mich nichts an und ich will mich auch nicht weiter darüber auslassen, ob man für öffentliche Beleidigungen Verständnis aufbringen muss, nur weil sie von einem Nationalspieler kommen. Aber was Sie in diesem Zusammenhang dann noch gesagt haben, hat mir doch schwer zu Denken gegeben. Sie verteidigten Ihren Spieler Gomez dahingehend, dass Sie meinten, dass dieser wohl erzogen sei und eine gute Kinderstube habe, was Sie von seinem Gegenspieler nicht wüssten. Ich habe mir daraufhin nochmals die Aussagen von Herrn Gomez und Herrn Franz angehört und hatte daraufhin eine heftige Auseinandersetzung mit meiner Mutter, die mir immer beigebracht hat, dass Formulierungen wie ?Arschloch” eben nicht von einer guten Kinderstube zeugen, dass aber geübte Zurückhaltung auf eine Beschimpfung sehr wohl auf eine solche hindeuten würde. Ich habe ihr gesagt, dass Sie dies ganz anders sehen und Sie sind ja immerhin ein Meistertrainer, dessen Wort Gewicht hat. Jetzt bitte ich Sie herzlich, mir bei der Lösung dieses Konfliktes zu helfen, zumal mich auch noch meine Enkeltochter, die sehr an Fußball interessiert ist, mit der Frage konfrontiert hat, warum wir zu Hause Wörter wie ?Arschloch” eigentlich als nicht unbedingt zum Sprachschatz gehörig empfinden, wenn doch selbst Sie sagen, dass dies von einer guten Kinderstube zeugt. Sie verstehen hoffentlich mein Problem, sehr geehrter Herr Veh, denn zu Hause gibt es nun eine heftige Debatte über Kinderstuben und so.
Bitte helfen Sie mir, meine bisher offenbar falsche Auffassung von einer guten Kinderstube zu revidieren. Und auch eine letzte Frage hätte ich noch. Muss ich Sie zukünftig, um den Nachweis meiner guten Kinderstube zu erbringen, eigentlich mit ?Arschloch” anreden?
Mit sportlichen Grüßen,
Harald Linder