Archiv für die Kategorie: “Sport”

Jessas„, dachte ich mir gestern Abend als ich unmotiviert durch’s TV-Programm zappte.
Jessas, Bayerns Wurst-Uli und der Lodda Maddäus gemeinsam in einem Studio – Sachen gibt’s … und dann auch noch bei Maybrit Illner – wird da evtl. übers Greenkeeping in der Arroganz-Arena verhandelt?
Als dann der vermeintliche Lodda aber einen grammatikalisch korrekten Satz baute – so richtig mit Subjekt, Prädikat und dem ganzen Kram – kamen mir dann doch ernste Zweifel. Zu recht, es war der Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester *ufff* Freiherr von und zu Guttenberg.

Schade wie ich fand, der Lodda ist doch wesentlich amüsanter.

Bei der Geburt getrennt.

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Nein, ganz bestimmt nicht. Eher glaube ich an die Jungfräulichkeit einer Hafen-Nutte, als zu erwarten, dass bei diesem Verband einmal „Eier“ gezeigt werden … aber Doping ist im Fussi ja auch ganz bestimmt kein Thema …

DFB schont Zuspätpisser …

:kotz:

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Nachdem wir in der Hinrunde schon etlichen Trainern Kopf, Kragen & Job gerettet haben und ganz nebenbei den Bayern, nach deren holprigem Saison-Start den Dusel zurück gaben, hat sich der KSC für die zweite Hälfte der Saison offensichtlich „höhere Ziele“ gesetzt. Nun soll wohl auch die zweite Liga mit badischer Aufbauhilfe beglückt werden.
Anders jedenfalls lässt sich die gestrige Vorstellung im DFB-Pokal Achtelfinale gegen den Tabellenvorletzten – zweite Liga wohlgemerkt – Wehen Wiesbaden nicht erklären.

Man ist ja einiges gewohnt, aber diese (nicht) Leistung ließ jedes Magengeschwür platzen. War die erste Hälfte noch von scheinbarer Angst und Respekt (wovor eigentlich) geprägt, lief in der Zweiten gar nichts mehr zusammen. Die (viel zu) wenigen Torchancen wurden dann auch noch allzu kläglich vergeben, so dass am Schluss der scheinbare Underdog als Sieger vom Platz ging – und das sogar verdient. Nix mit Pokal und eigenen Gesetzen (blafasel blafasel), der Bessere von zwei Schlechten hat gewonnen – so einfach ist Fußball.

Himmelarschundwolkenbruch, was muss eigentlich noch passieren, bis der freie Fall in Richtung zweite Liga gestoppt wird? Natürlich ist das Leistungsvermögen der Mannschaft limitiert und es ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich plötzlich der ganze Kader zu Ballvirtuosen entwickelt, aber bedingungsloser Einsatz und Engagement (Gras fressen und Blut spucken …) darf doch wohl von den Herren FußballPROFIS erwartete werden.

Davon war zumindest gestern nichts zu sehen.

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Gegen den modernen FußballNein, nicht ich. Der Herr Fußball-Professor Rangnick ist gemeint. Selbiger ist ja bekanntermaßen Trainer bei dem Hoffenheimer Projekt und als solchem ist ihm nach dem Eröffnungsspiel in der neuen Arena wohl der Kragen geplatzt. Er empörte sich, dass zu Beginn der zweiten Halbzeit große Teile der Tribüne und vor allem der VIP-Plätze leer blieben.

Vielleicht wurde in den VIP-Räumen auf den Tischen gezaubert oder vielleicht bin ich zu sehr Traditionalist, aber so etwas tut mir in der Seele weh – vor allem, wenn ich daran denke, dass viele Leute keine Karten mehr bekommen haben„, so zitiert der Kicker Rangnicks Unmut.

Gleich danach schiebt er noch eine Drohung in Richtung der Event-Touristen und Häppchenfresser hinterher: „Wenn das auch beim Rückrundenstart gegen Energie Cottbus so ist, bekomme ich Probleme mit meinem Gemüt.

Ich frage mich ernsthaft, was der gute Mann denn erwartet hat? 90min Gesang und Dauersupport, Choreos und ein hüpfender Mob in der Fankurve? Schließlich hat man ja Tradition seit 18,99€
😀

Aber ganz ohne Häme muss ich gestehen, dass RR durch diese Aktion doch einige Sympathiepunkte bei mir dazu gewonnen hat. Schön zu sehen, wenn auch mal ein „Offizieller“ bemerkt in welche Richtung sich dieser Sport bewegt.

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neujahresschwimmen_09_small_1Manchmal redet man sich um Kopf und Kragen und kommt dann nicht mehr raus. So erging es auch mir, als ich kurz vor Weihnachten zusagte, beim diesjährigen Neujahresschwimmen in der World of Living mitzumachent. Damals war es so gegen 4h morgens und ich alles andere als nüchtern, aber das spielt im Zweifelsfall ja keine Rolle – ein Mann ein Wort :doh:

Heute war es dann so weit und ein Kumpel, ich und Frau K. (die sich nur allzu gerne bereit erklärte da ganze fotographisch festzuhalten) brachen nach Rheinau/Linx zum Eisschwimmen auf.
Ich will gar nicht drumherum reden, ich hatte einen verdammten Schiss vor der Aktion und das nicht ganz ohne Grund – Außentemperatur -7,5°c, Wassertemperatur 1°c und die DLRG klopfte zuvor das Eis auf.

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Ins Wasser ging’s zusammen mit den Jungs und Mädels des KSC Fanclubs Ortenau, die hier noch einmal herzlichst gegrüßt seien.

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Rein, eine Runde durch den Teich schwimmen und wieder raus

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Was soll ich sagen, der innere Schweinehund ist sterblich und es hat verdammten Spass gemacht. Das Gefühl danach war einfach unbeschreiblich grandios und im nächsten Jahr bin ich garantiert wieder dabei – das sage ich jetzt schon zu … oooooops 😀

PS. wer möchte, findet hier noch mehr Bilder

Update:

Hier gibt es auch ein Video der Veranstaltung

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neujahrsschwimmen_tempWer sich jetzt fragen wird, was mich die Temperaturen in Achern interessieren – die Auflösung gibt’s später.
Jetzt nur soviel, Herr Stefko konnte mal wieder seine große Klappe nicht halten und es wird verdammt weh tun :doh:

Man liest sich (hoffe ich zumindest :sad2: )

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So und nun noch etwas heiteres.
Manch einer mag es schon mitbekommen haben, im September wurde das BVB-Maskottchen ‚Emma‘ aus einer Borussen Fankneipe in Südlohn entwendet. Hatte man dort zuerst die Schalker im Verdacht, fand sich schnell ein Brief von Emma, in dem die Stoff-Biene schreibt, dass sie für’s erste genug habe von dem ganzen Fußball Gequatsche, sich nun selbst verwirklichen möchte und die Welt sehen will (so das ganze Frauen Gedöns halt 😀 )

Tatsächlich hatten holländische Piloten das Insekt geklaut und nehmen es seither mit um die Welt.

Bei Fußball, Fritten & Bier sah ich nun, dass Emma ein eigenes Blog hat und in charmant schrägem Deutsch (naja, hat ja auch den ganzen Tag Käsköppe um sich) über ihre Weltreise berichtet. So war sie schon in Cuba, Jakarta, Aruba, Washington, Las Vegas und und und. Außerdem ist sie schon Kampfjet geflogen und scheint Ihre Reise, die bis kommenden September dauern soll, reichlich zu genießen.

Schöne Idee, unbedingt mal reinschauen, die Videos auf der Emmas Seite sind auch sehr amüsant.

bvb_emma

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Die Reporter-Legende Rudi Michel ist tot. Der Sportjournalist wurde 87 Jahre.
Michel war der Fernseh-Kommentator, als 1966 das berühmte „Wembley-Tor“ fiel – nach eigenen Angaben die schwierigste Minute in seiner Reporterlaufbahn. „Ich habe daran gedacht, wie ich aus der Situation wieder rauskomme. Haue ich drauf auf den Schiedsrichter und den Linienrichter, mache ich die Nation verrückt und hetze sie auf? Oder verweise ich auf die Haltung unserer Mannschaft?“ Er verzichtete auf eine Verbalattacke, obwohl die Niederlage „schwer zu ertragen“ gewesen sei. [Quelle: SWR]

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Ich weiß, ich weiß, letzte Woche habe ich noch getönt, dass dieses Jahr die Winterpause ganz passend käme – zumindest versaut man sich dann kein Wochenende mehr usw. usf. …
Bullshit, natürlich greift irgendwann der böse Truthahn nach einem und so fuhr ich gestern mit ein paar Jungens nach Straßburg um mir Racing Strasbourg vs. US Boulogne-sur-Mer anzuschauen. Was soll ich lange erzählen, es war ein klasse Fußballspiel und hat richtig Spaß gemacht. Sehr nett fand ich auch den einen Kollegen vor dem Spiel: Komplettes Weihnachtsmannkostüm, Hose, Jacke, Mütze, alles in rot … dazu ’ne schwarze Sturmhaube und ein Bengalo :hurra:

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Danke. Bitteeeeeee.
Ich mache gar keinen Hehl aus meiner (Schaden)Freude. Im Fall DFB/20er vs. Weinreich haben die möchtegern Kommunikations-Herrscher aus der Otto-Fleck-Schneise die nächste Klatsche bekommen – mittlerweile die Vierte!!!. Die 3. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt verdonnerte den DFB dazu, eine Gegendarstellung von Jens Weinreich auf dfb.de zu veröffentlichen und zwar „(…) unverzüglich ohne Einschaltungen und Weglassungen und in gleicher Aufmachung wie die Ausgangsberichterstattung (…)“.

Wenn man auch bei der Merkbefreitheit der DFB-Kasper davon ausgehen darf, dass dies nur ein Etappensieg ist, trotzdem einen herzlichen Glückwunsch an Jens Weinreich.

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